Hauptnavigation

Stellungnahme zur Bewertung der KI-Vorlesung

Von 26 Vorlesungen sind nur 8 Vorlesungen von den Studierenden bewertet worden, d.h. 18 Vorlesungen sind nicht in die Wertung aufgenommen worden, weil zu wenig Studierende noch im Jahr 2000 teilnahmen. Dabei sind nur 12 Vorlesungen Spezialvorlesungen, die naturgemäss weniger HörerInnen haben. 
Die 8 Vorlesungen, die bewertet wurden, waren also so spannend, dass die Studierenden dabei blieben! 
Der Erfolg dieser Vorlesungen zeigt sich weiterhin darin, dass sie im Endergebnis zwischen 1,8 und 2,7 als Note auf einer Skala von 1 bis 5 erhielten. 
Die Lehrenden des Fachbereichs blicken also auf ein erfolgreiches Semester in der Lehre zurück. 
Die Studierenden der am besten besuchten Vorlesungen haben gute Noten vergeben. 

Als Schlechteste von den Besten hat die Vorlesung Künstliche Intelligenz (KI) mit der Note 2,7 abgeschnitten. 

  • Die Bewertung des Tempos ist erstaunlich: dieselbe Zahl in der Skala von zu langsam (-4) bis zu schnell (+4), nämlich 0,33 ist als Note einmal 1,5 und bei der KI 2,0. Andererseits ist   die Note 1,5 einmal aus 0,33 und einmal aus 0,13 auf der Skala gewonnen worden. Rätselhaft...
  • Das Begleitmaterial war diesmal ein Skript, das durch aktuellere Folien ergänzt wurde, die vor jeder Sitzung im WWW bereitgestellt waren. Ich frage mich, warum dies nicht als "leicht zu beschaffen" gilt? Wie kann ein Prof. eigentlich eine 1,0 erreichen?
  • Bei den Übungsaufgaben habe ich in diesem Semester ein Experiment gewagt. Statt wie üblich lediglich ein in der Vorlesung vorgeführtes Beispiel in anderer Form von den Studierenden bearbeiten zu lassen, habe ich mich gefragt, welche Erfahrungen notwendig sind, um bestimmte Ansätze der KI zu verstehen. Manche Lösungen der Wissenschaft sind  -- so meine Hypothese -- leichter nachzuvollziehen, wenn man das Problem dazu selbst erfahren hat. Aus diesem Grund waren einige Übungen so gestaltet, dass sie den Boden für  die nächste Sitzung bereiten.  Dies Experiment wurde mit 3,13 von den Studierenden negativ bewertet. Schade, dass man so gar nicht aus dem gewohnten Trott ausbrechen darf!
Die Studierenden, die regelmässig an den Vorlesungen teilgenommen und sie bewertet haben, stellten den Lehrenden ein gutes Zeugnis aus.  Daraus machte die Fachschaft einen Pokal für die schlechteste Lehre in ihrer Veröffentlichung im Beasy Beaver .  "Gut " bedeutet also schlecht?